Ein großer Pluspunkt ist, dass individuell geschaut wird, welche Aufgaben am besten zu einem persönlich passen. Man ist nicht “gezwungen” jahrelang die gleiche Position im Unternehmen auszuüben. Du kannst dich weiterentwickeln und die Aufgaben übernehmen, die dir Spaß machen. Ich wurde anfangs als Elektriker eingestellt und arbeite jetzt als Servicetechniker und Führungsmonteur für Großprojekte.
Wir sind ein starkes Team aus motivierten und auch vielen jungen Leuten und manchmal können wir selbst kaum glauben, was für riesige Projekte wir umsetzen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen macht einfach nur Spaß. Wenn es ein Problem gibt, weiß ich, dass ich nicht allein bin und kann mich auf die Hilfe meiner Kollegen verlassen. Jeder gibt gern sein Wissen und seine Erfahrungen weiter und so finden wir immer gemeinsam eine Lösung.
Wenn ich morgens die Firma betrete, weiß ich schon, dass das nicht meine Familie ist, aber ich fühle mich so. Ich freue mich, meine Kollegen zu sehen und oft brauchen wir nicht viele Worte, denn man versteht sich einfach. Alle sind freundlich und gehen sehr höflich und respektvoll miteinander um. Das war mir persönlich auch sehr wichtig.
Richtig gut finde ich unser Gleitzeitmodell. Das Ziel, ein Projekt sauber und ordentlich zu Ende zu bringen, steht immer an oberster Stelle. Aber ob man um 6 oder um 8 mit seiner Arbeit beginnt, bleibt dir selbst überlassen. So kann ich den Morgen auf meine Familie abstimmen und entspannt und ohne zu hetzen auf Arbeit fahren.
Ich habe hier als Schichtleiter angefangen und habe später eine Weiterbildung zum Logistikmeister gemacht. Dabei erhielt ich von Siemens sehr viel Unterstützung und wurde auch stark entlastet. Besonders in stressigen Phasen, wie während der Schule, des Lernens oder der Prüfungsvorbereitung, wurde mir zusätzliche Arbeitszeit freigestellt. Jeder, der sich hier weiterbilden möchte, bekommt viel Rückhalt und Unterstützung.
Mein größtes und spannendstes Projekt war die komplette Umstrukturierung des Lagers. Wir haben zwei Lager zusammengelegt und einen Autostore installiert, der 45.000 Artikel fasst. Ich habe den kompletten Aufbau begleitet, alles koordiniert und mit den Technikern vor Ort zusammengearbeitet. Jetzt bin ich als Systembetreuer für den Autostore verantwortlich, führe Wartungen durch und bin bei Störungen zur Stelle.
Verbesserungsvorschläge werden bei uns sehr ernst genommen. Wir besprechen sie mit dem Vorgesetzten und reichen sie bei einer Online-Plattform ein. Wenn sie den Prozess verbessern oder Kosten sparen, gibt es eine gewisse Vergütung. Ich habe bereits viele Vorschläge eingebracht, die umgesetzt und honoriert wurden. Dadurch konnten wir Prozesse optimieren und die Qualität der Arbeitsabläufe steigern. So haben wir eine gewisse Kultur entwickelt, um uns stetig zu verbessern.
Zwar gibt es eine gewisse Hierarchie, aber menschlich einfach nicht. Du bist hier nicht nur eine Nummer, sondern wirst ehrlich wertgeschätzt. Mit meinem Vorgesetzten verstehe ich mich super, weil wir auf Augenhöhe kommunizieren können. Auch der Werksleiter kam nach einer Problembehebung zu mir, klopfte mir auf die Schulter und sagte: “Das hast du gut gemacht.” Probleme werden hier offen kommuniziert und es herrscht ein fairer und ordentlicher Umgang miteinander. Darauf legen wir alle großen Wert.
Als leidenschaftlicher Fahrradfahrer gefällt mir besonders, dass ich über das deutsche Dienstrad ein neues Fahrrad zu günstigen Konditionen bekommen kann. Ich habe zwar schon einige Fahrräder, aber davon kann man nie genug haben. Es macht umso mehr Spaß, wenn man das Rad privat nutzt und Freude daran hat – vor allem, da ich oft mit Kollegen zum Mountainbiken gehe.
Als Maschinen- und Anlagenführer ist man für die Einrichtung- und Wartung verschiedener Maschinen verantwortlich. Besonders gern arbeite ich an der Schweißmaschine, aber auch an Stanzmaschinen, welche Wellringe pressen oder Drehmaschinen, an denen Kunststoffdichtungen hergestellt werden.
Das konzentrierte Arbeiten, um Genauigkeit und Präzision bei der Herstellung von Dichtungen einzuhalten, mag ich sehr. Außerdem arbeite ich gerne zügig. Da wir mehrere Aufträge pro Tag bearbeiten, gehe ich immer mit einem guten Gefühl nach Hause, etwas geschafft zu haben.
Herr Piskol ist ein einwandfreier Kerl. Es fetzt mit ihm zu arbeiten, weil man mit ihm auch mal einen kleinen Spaß machen kann. Und das macht es halt aus. Da er jünger ist, kann er sich gut in uns Azubis reinversetzen und gibt uns viele Tipps aus seiner eigenen Ausbildung. Falls man Fragen oder Probleme hat, kann man immer zu ihm gehen. Inhaltliche Sachen erklärt er einem noch einmal und falls es mal Probleme mit Kollegen gibt, regelt er das. Das macht Herrn Piskol sehr aus - er kümmert sich um uns.
Egal ob ältere oder jüngere Mitarbeiter, alle verstehen sich hier sehr gut. Das war mir auch von Anfang an sehr wichtig. Man kann von den älteren Kollegen viel lernen und sie wollen ihr Wissen auch gern weitergeben. Das merkt man und das schätze ich sehr. Auch mit den anderen Azubis komme ich sehr gut klar. Da wir in die gleiche Berufsschule gehen, hat man bei Problemen immer jemanden, der einem weiterhilft und auf den man sich verlassen kann.
Nach meiner Ausbildung möchte ich hier noch eine weitere Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker machen. Das gibt mir eine noch bessere Perspektive im Unternehmen und damit möchte ich später auch auf jeden Fall bei IDT bleiben.